“Diese öffentliche Dienstleistung wird infolge Sparmassnahmen geschlossen”

Die JUSO Thurgau und die Unia Jugend sagen Nein zur Umsetzung der Steuervorlage und AHV-Finanzierung (STAF) der Thurgauer Kantonsregierung. Die kantonale Steuervorlage bringt massive Steuergeschenke für Grossunternehmen und Millionäre. Die kantonale Steuervorlage reisst ein riesiges Loch in die Finanzen von Kanton und Gemeinden. Was die Bürgerlichen den Reichen schenken wollen, nehmen sie weg bei Schulen, Krankenhäusern, ÖV, Sozialhilfe, Betreuung und Umweltschutz.

Um auf die Dringlichkeit der Botschaft aufmerksam zu machen, haben VertreterInnen der jungen Nein-Kampagne in der Nacht auf den 21. Januar im ganzen Kanton öffentliche Dienstleistungen wie Schulen und Sportstätten abgesperrt und mit Flugblättern bestückt.

Die Steuervorlage von Köbi Stark & Co. will nicht nur die Unternehmenssteuern massiv senken, sie sieht auch die Einführung von diversen neuen Steuertricks und Schlupflöchern vor. Die angebotenen „sozialen Ausgleichsmassnahmen“ sind ein schlechter Kuhhandel und ein blanker Hohn gegenüber allen Lohnabhängigen.

Die kantonale Steuervorlage ist nicht einfach unvernünftig, sie ist eine astreine Konterreform auf Kosten von SchülerInnen, Lernenden, ArbeiterInnen, Arbeitslosen und Familien.

Wir fordern das Ende der Geiselhaft durch die Reichen und ihresgleichen.

Wir fordern Rückverteilung statt Abbau.

Wir fordern das Ende des interkantonalen Steuerwettbewerbs. 

Wir fordern das Ende von Steuertricks und Geheimniskrämerei.

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